

In der sogenannten äusseren Bergwelt der Pirenäen, südwestlich von dem Städtchen Jaca, liegt der Gebirgsrücken von San Juan de la Peña.
Seit dem Jahre 1920 unter das nationale Protektorat gestellt, laufen in diesem Gebiet in ganz aussergewöhnlicher Art und Weise herausragende naturgegebene, historische und künstlerische Güter zusammen. Hier findet sich auch das gleichnamige Kloster, das im hohen Mittelalter einmal das bedeutendsten von ganz Aragonien gewesen ist.
Das nationale Protektorat von San Juan de la Peña ist nicht nur legendär sondern gleichermassen ein zwar geografisch kleiner aber dafür umso wertvoller natürlicher Raum, dessen Grenzen an die des Monte Pano stossen. Geduckt unter einem enormen ins Nichts fallenden Felsen drückt sich dieses alte Zönobium an die Felswand, seinerzeit emblematischer Mittelpunkt der Mönchswelt in Aragonien und schon im Jahre 1889 unter Denkmalschutz gestellt.
Überaus nüchtern in seinern Formen, ist dieses Kloster einmal perfekt in die es umgebende Umwelt eingefügt worden. In seinem Inneren bestechen insbesonders ein herrlicher romanischer Kreuzgang und die königliche Gruft. Königliches Kloster San Juan de la Peña: Altes Kloster und Neues Kloster, beide in den Jahren 1889 bzw. 1923 unter Denkmalschutz gestellt.
Das Gebiet ist zum besonderen Kulturgebiet erklärt und beherbergt zusammen mit der Peña Oroel ein besonderes Vogelschutzgebiet.